Zum Bericht „Es ist offiziell: Baugebiet wird erschlossen“ in den Leine-Nachrichten vom 2. September:
Verzögerung bedeutet Doppelbelastung
Als ich den Artikel über den offiziellen Erschließungsbeginn in Pattensen las, war ich entsetzt. Ich frage mich, ob Herr Griebe nicht weiß, was die Verzögerung für die Bauherren bedeutet: mindestens vier Monate zusätzliche Doppelbelastung, die Mehrwertsteuererhöhung im nächsten Jahr, Kinder, die bereits in Pattensen eingeschult wurden, Wegfall der Baupreisbindung bei einigen Baufirmen mit der Folge höherer Baukosten. Wie soll man bei der Aussicht auf Mehrkosten, die unter Umständen im fünfstelligem Eurobereich liegen können, fröhlich bleiben. An dieser Stelle wäre ein öffentliches Machtwort des Verwaltungschefs angemessen gewesen. Er hätte klarstellen müssen, dass den Bauherren kein weiterer Schaden entstehen darf und dass die beteiligten Firmen endlich alles tun müssen, damit die Grundstücke schnell bebaut werden können.
Ines Naylor-Wesemann, Devese.
Bauherren wurden nicht eingeladen
Ja, es war ein schöner Tag für die Verantwortlichen des Baugebietes Pattensen Mitte-Nord. Der erste Spatenstich erfolgte mit einem Lächeln in die Kamera. Aber Moment! Wo waren denn die Bauherren? Hatten die keine Lust, keine Zeit oder den Weg nicht gefunden? Gewiss nicht! Sie wurden schlicht nicht eingeladen, so wie ich und meine Familie. Angesichts mehrerer Tausend Euro Schaden für uns und viele andere Bauherren wäre Herrn Griebe wohl alles andere als Fröhlichkeit an diesem schönen Tag entgegen geschlagen. Wir zumindest fühlen uns ob solcher Aussagen verhöhnt und empfinden sie als mehr als unverschämt! Kevin Ruppert, Hannover.
Bemerkung von uns zu den Artikeln: Die Meinung der beiden Mitbauherren in Pattensen Mitte-Nord spiegelt zu 100% unsere Meinung wieder. Es kann einfach nicht sein, die Betroffenen/Geschädigten jetzt einfach mit "Entschuldigung" und "Wir sollten die Arbeiten jetzt mit Freude begleiten" abzuspeisen. Herr Griebe? Wie wäre es, sich einmal für eine Entschädigung einzusetzten?