Donnerstag beginnen die Arbeiten für das Baugebiet Pattensen-Mitte-Nord, Land gibt Zuschuss für Umgehung. Am Donnerstagnachmittag feiert die Stadtverwaltung mit vielen Gästen den ersten Spatenstich für die Entlastungsstraße.
Es ist das größte Bauprojekt der kommenden zehn Jahre. 350 Wohneinheiten sollen einmal auf dem Baugebiet Pattensen-Mitte-Nord entstehen und 1000 Menschen Platz zum Wohnen bieten. Herzstück der Planung ist die nördliche Umgehungsstraße, die auch für eine Entlastung der Altstadt vom Verkehr sorgen soll. Diese Straße ist Teil des ersten Bauabschnitts. Das Gebiet ist in drei Bauabschnitte aufgeteilt. Der erste Spatenstich wird am Donnerstag, 20. Juli, um 16 Uhr gesetzt. Treffpunkt ist auf dem Feld westlich der Göttinger Straße, nahe der Brücke über die Bundesstraße 3 nach Reden.
Die Stadt hatte Zuschüsse nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) beantragt, mit denen das Land den Straßenbau zu 75 Prozent fördert. Der Bewilligungsbescheid des Ministeriums liegt der Stadt seit knapp einer Woche vor. Noch nicht abgeschlossen sind die Gespräche mit dem Landwirt, der seine für die Straße benötigten Flächen nicht zu den angebotenen Bedingungen verkaufen will. „Die Anwälte verhandeln noch“, sagte Stadtsprecher Jörg Laszinski gestern.
Der vom Pattenser Rat beschlossene Bebauungsplan für das gesamte Baugebiet besitzt seit gestern Rechtskraft. Das teilte Bürgermeister Günther Griebe mit. Der Investor Werretal hatte der Stadt insgesamt 18 Bürgschaften für die unterschiedlichen Bauvorhaben übergeben. Die Bürgschaften haben ein finanzielles Volumen von zwei Millionen Euro.